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Hintere Schöntaufspitze im Ortlergebiet (04. August 2008)


Am 04.August 2008 wanderten wir während unseres Urlaubs in Sulden/Südtirol, auf die Hintere Schöntauf-Spitze (3325m). Da der Ort Sulden auf ca. 1900 Metern liegt, starteten wir um 10:30 Uhr den ersten Teil der Strecke mit der Gondel (1) hinauf oberhalb Schaubachhütte(2) zur Bergstation (2616m). Die Seilbahnstrecke in 2 Teile aufgeteilt und man muss in der Mitte einmal umsteigen. Es sind im Sommer nur 2 der 4 verfügbaren Gondeln im Betrieb.

So gegen 10:45 Uhr kamen wir oben an und genossen zunächst den tollen Ausblick auf das "Dreigestirn" Königsspitze, Zebru und Ortler. Die Ortlerspitze (3905m) versteckte sich den ganzen Tag hinter einer Wolke und wollte partout nicht zum Vorschein kommen.

Unser Aufstieg zur Madritsch-Hütte (3) (2817m) ging über den Panoramaweg und dauerte etwa 30 Minuten. Leider bot sich uns hier kein schöner Anblick, da die Südtiroler hier das Skigebiet ausbauen und das ganze Gelände mit Baumaschinen, Baumaterial und LKWs "übersät" war. Wir gingen also weiter zum Madritsch-Joch (3123m) um dort eine schönere Aussicht zu genießen.

Um 12:00 Uhr erreichten wir dann unser erstes Ziel und entschlossen uns nach einer kleinen Vesperpause noch ein Stück höher zu laufen und auf die Hintere

Schöntauf-Spitze (3325m zu gehen. Das sah zunächst so aus, als wäre der Gipfel in ein paar Minuten erreicht aber der Schein trügte, da der Gipfel vom Madritsch-Joch aus gar nicht zu sehen war. Um 12:50 Uhr waren wir dann aber am Ziel und wurden mit einem schönen Panorama belohnt. Der Ortler war zwar immer noch hinter der kleinen Wolke, aber der Blick ins Tal nach Sulden und auch die Sicht auf die umliegenden Berge war berauschend. Es wurde dann zunehmend kälter, so dass wir dann um 13:15 Uhr den Rückmarsch antraten und nach Stunde zurück an der Madritsch-Hütte waren.

Die Wolkendecke wurde immer dichter und auch hier unten wurde es immer kälter. Deshalb kehrten wir ein und verwöhnten uns mit einer leckeren Suppe und einem "Wellness-Getränk". Um 15:00 Uhr marschierten wir dann zur Bergstation hinunter um dann mit der Gondel wieder ins Tal zufahren. Wir benötigten für den letzten Teil der Strecke noch einmal 60 Minuten und konnten dann sofort in die Gondel einsteigen. Unterwegs zeigte uns dann noch der Gondelführer die von Reinhold Messner hierher gebrachten Yaks, welche sich aufgrund der Witterung bis zur Mittelstation der Seilbahn zurückgezogen hatte.

Hier ist die Wegstrecke als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.

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