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Schesaplana bei Brand (24. September 1999)



Den 2. Versuch, den Gipfel der Schesaplana zu erreichen, starteten wir am 24. September 1999. Schon 2 Jahre zuvor mussten wir aufgrund der schlechten Witterung vor dem Gipfel umkehren.

An der Douglashütte

Diese Tour hatten wir auf 2 Tage verteilt. Am ersten Tag sind wir mit der vorletzten Gondel der Lünersee-Bahn zur Douglas-Hütte (1980m) gefahren. Von hier aus ging es bei bewölktem Himmel in 1 3/4 Stunde zur Totalphütte (2385m). Der Anstieg ist zum Teil schon sehr anstrengend. An der Hütte angelangt bezogen wir zunächst unser Quartier.

kurz vor der Totalphütte

Der Himmel war inzwischen wolkenfrei und es war eine klare Vollmondnacht. Nach einem gemütlichen Abend ging es dann rechtzeitig zu Bett um für den Aufstieg am nächsten Morgen fit zu sein.

Wir wollten auf den Gipfel der Schesaplana 2965m) und von dort aus über den Brandner Gletscher (2739m) zur Mannheimer-Hütte. Diese war allerdings schon geschlossen.

Wir freuen uns schon auf das Bier

Die etwas weiter gelegene Oberzalim-Hütte (1889m) war noch geöffnet. Hier hätten wir dann eine ausführliche Pause eingelegt und dann den Abstieg nach Brand (1037m) begonnen.

Das schwierigste Stück würde auf uns am Leibersteig (ca. 2600m) warten. Der Leibersteig ist ein Klettersteig und mit absoluter Vorsicht zu genießen.Wenn man die Oberzalim-Hütte dann erreicht hat, ist alles andere dann

nur noch ein Spaziergang. Das war unser Plan für diese Tour.

Zum Gipfel ist es nicht mehr weit, doch das Wetter ist mies.

Als wir dann am 2. Tag uns auf dem Weg zum Gipfel machten, war der Himmel schon mit dunklen Wolken bedeckt. Dennoch wollten wir es versuchen. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto dunkler und kälter wurde es.
Die Stimmung war dennoch gut und wir legten eine kleine Pause ein. Es waren nur noch 300 Höhenmeter, die uns vom Gipfelkreuz trennten und wir waren immer noch davon überzeugt, diese Tour laut Plan zu Ende zu führen. Als wir dann allerdings schon von entgegenkommenden Wanderern über die schlechten Wetterverhältnisse auf dem Gipfel informiert wurden, wussten wir, dass wir wohl nicht mehr sehr weit kommen würden.

Das Wetter wird schlechter. Sturm und Regen zwingen uns zur Umkehr.

Es gelangen uns nur noch 100 Höhenmeter und am Fuße des Felsenkopfes fing es dann an zu regnen. Die Temperatur fiel bis auf 2° C und schlagartig entschlossen wir uns den Rückweg anzutreten. Nachdem wir unsere Regenkleidung angezogen hatten ging es dann zurück zur Totalphütte. Nach ca. 3 Stunden hatten wir unsere Tour beendet. Es wurde dann noch eine ausgedehnte Vesperpause eingelegt, bevor wir zum Lünersee abstiegen um von dort aus zum Parkplatz zurück zu fahren.


Hier ist die Wegstrecke als Google-Earth File.Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.

Wir werden es im nächsten Jahr wieder versuchen.



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