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Roque del Conde (13. Dezember 2009)


Ein weiteres Ausflugziel auf Teneriffa, war der Roque del Conde (1020 m). Er gilt als heilig verehrter Tafelberg und liegt ist Arona, im Süden von Teneriffa. Der Aufstieg beginnt bei Vento (658 m), einem Nachbarörtchen von Arona. Man fährt von Arona nach Vento auf der einzigen Hauptstraße und biegt an der ersten Gabelung nach links

ab. Nach etwa 100m gabelt sich die Straße wieder und unmittelbar vor der Gabelung geht es direkt an der Mauer, nach rechts in einen kleinen Weg hinein. Nach etwa 10 Metern steht dort ein Schild, welches den Weg zum Roque del Conde weist.

Die Temperaturen waren an diesem Tag ideal für eine Wanderung. Der Himmel war etwas bedeckt, so dass wir in diesem schattenlosen Gebiet nicht immer der Sonne ausgesetzt waren.
So konnten wir ganz gemütlich die knapp 400 Höhenmeter in einer Stunde bewältigen. Zunächst ging es vorbei an einer kleinen selbst gebauten Hütte eines vermutlich Odachlosen vorbei. Danach mussten wir erst einmal bergab laufen und den Barranco de Vento zu durchqueren. Der Weg ist anfangs sehr flach, da wir erst zum Fuß des Berges gelangen müssen.

Danach geht es ganz normal die Serpentinen hinauf bis zum Gipfel. Der Weg ist ziemlich schmal, so dass man entgegenkommenden

Wanderern ein wenig Platz zum vorbei laufen machen muss. An diesem Tag hatten aufgrund des erträglichen Wetters einige Leute die wohl gleiche Idee. Ich hätte nicht gedacht, dass man hier so viele Wanderer trifft. Oben angekommen steht man auf einem riesigen flachen Plateau. Da der Berg nur 1000 m hoch ist, sind natürlich auch noch reichlich Pflanzen hier oben. Es wachsen eine Unmenge von Kakteen hier oben. Das Gipfelkreuz hat eine seltsame Form. Es ist ein Betonklotz mit einer Betonröhre drauf. So etwas hab ich noch nie vorher gesehen. Auf der anderen Seite des Gipfels fällt der Berg steil ab wie die Alpen.

Wir haben hier oben eine 20-minütige Pause eingelegt und sind dann gemütlich wieder hinunter gelaufen. Der Abstieg dauert dann nur noch knapp 45 Minuten. Da sich die Wolken so langsam verzogen hatten, sind wir auch an diesem Tag noch zum Baden gefahren und planten schon die nächste Wanderung. Wir wollten ja unbedingt noch die Masca-Schlucht im Norden ducrhwandern. Da wir schon viel darüber gelesen undgehört hatten, waren wir natürlich auch gespannt, wie es dort aussieht. Unsere letzte Schlucht war ja die Samaria-Schlucht auf Kreta.

Hier ist die Wegstrecke als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.

Diese Tour ist auf jeden Fall empfehlenswert und kann auch leicht von Kindern gemeistert werden.

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