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Karren (1. Mai 2007)


Tour zur Karren 2007

Kaum sind 3 Tage vergangen, und wir sind schon wieder unterwegs. Die Gegend bei Dornbirn hat uns so gut gefallen, dass wir am 1. Mai mal nicht mit den Rädern unterwegs waren, sondern wieder zum Wandern gingen. Diesmal waren wir aber zu viert und haben einen genauso schönen Tag erwischt, wie schon am 28. April, als wir zur Hohen Kugel gewandert sind.
Die Anfahrt von Konstanz verlief sehr ruhig, da wir schon um 8 Uhr losgefahren sind und die meisten Leute wohl per Fahrrad unterwegs waren. Wir brauchten bis Gütle (515m), bei der Rappenlochschlucht, nur 75 Minuten. Zunächst machten wir uns auf den Weg zum Staufensee (585m) und bogen dann rechts ab in Richtung Bergstation Karren (971m).

Der Wanderweg ist hier mit Informationssäulen versehen, welche eine Menge über die Natur im Bregenzerwald erzählen. Die Säulen sind so Info-Säule geschickt erteilt, dass sie die Wanderer immer zur rechten Zeit zu einer Pause animieren. Die Gesamtlaufzeit bis zum Gipfel ist aufgrund dessen auch etwas länger angesetzt und wird hier mit 2 Std. ausgeschildert.

Der Weg lässt sich aber bequem in 1 1/2 Stunden meistern, ohne sich dabei zu verausgaben und etwas von der Natur zu verpassen. Zunächst beginnt die Strecke etwas flach und wechselt dann aber relativ schnell in einen steilen Aufstieg. Ein Großteil der Strecke ist mit Baumstämmen zu einer Treppe befestigt, was den Weg auch sicherer macht. Bei den steilen Streckenabschnitten könnte es sonst bei nassem Wetter schon zu erheblichen Schwierigkeiten und Gefahren führen.

Wir hatten auf jeden Fall strahlenden Sonnenschein und keinerlei Probleme an diesem Tag.

Gasthaus KülbergKurz vor der Bergstation kommt man an das Alpen-Gasthaus Kühberg (950m), welches eher zur erdienten Pause einlädt, als die mit Menschen überfüllte Bergstation (971m). Hier hat man seine Ruhe und kann sich richtig erholen. Von dort aus bis zur Bergstation sind es nur noch 5-10 Minuten. Das einzige was uns dort oben gefallen hat war die schöne Aussicht, die wir auch schon auf der Hohen Kugel genossen hatten. Einladend ist die Bergstation sonst allerdings nicht. Bergstation Wenige Meter vor der Station sind noch einige Plätze mit Bänken, bei denen man eher pausieren möchte und fast den gleichen Ausblick geniessen kann.

Da wir ja den 1. Mai hatten, und es noch sehr früh war, liessen wir uns richtig Zeit und machten auf einer der Bänke eine ausgiebige Vesperpause. So gegen 15 Uhr traten wir dann den Rückweg an und legten noch eine Erfrischungspause an der Gaststätte bei der Rappanlochschlucht ein. Der Rückweg war in knapp 75 Minuten erledigt, weil man ja nicht mehr an den Info-Säulen stehenbleiben und lesen musste.

Hier ist die Wegstrecke als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.

Auch dieser Tag war ein schöner Wandertag und wir werden wohl noch einige Berge im Bregenzerwald besuchen.

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