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Hohe Kugel (28. April 2007)


Tour zur Hohen Kugel 2007 Noch nie waren wir so früh zum Wandern unterwegs, wie in diesem Jahr. Der April hat schon sehr früh den Charakter eines Sommermonats angenommen und bescherte uns Temperaturen bis zu 29° C. Das war für uns Anlass genug, einen Ausflug in den Bregenzerwald zu machen und auf die Hohe Kugel zu wandern.

Das Gebiet liegt bei Ebnit, ein kleines idyllisches Dorf ca. 10 Kilometer von Dornbirn entfernt. Um 8 Uhr machten wir uns von Konstanz aus auf den Weg um nach Ebnit zu fahren.

Die Temperaturen waren um diese Uhrzeit schon bei ca. 16°C. Nach etwa 1,5 Stunden waren wir an der Heumöser Stube (1), eine kleine Gaststätte an der Heumöseralp (1050m), angekommen. Ebnit liegt an einer Sackgasse; die Straße endet hier in der kleinen Siedlung Heumöser.

Skilift bei der Siedlung Heumöser Sogar ein Skilift liegt hier ca. 150m von der Gaststätte entfernt im Tal.

Die Wanderung beginnt über die Wiese hinauf Richtung Bergstation und zweigt dann kurz vorher nach links ab. Nach wenigen Minuten gelangt man dann in einen Wald, welcher bei diesen warmen Temperaturen das Laufen sehr angenehm gestaltet.

Die Steigungen sind nicht sehr anstrengend und auch für Kinder sehr gut geeignet. Dennoch waren wir froh, unsere Wanderstöcke dabei zu haben, da es manchmal auf den Wiesen sehr rutschig war. Der geschmolzene Schnee hat die Wiesen schon seit einigen Tagen getränkt und das Wasser war noch nicht ganz abgelaufen.

Kurz vor dem Gipfel der Hohen Kugel (2) gelangt man noch an eine kleine Hütte, bei der sich die Wanderer sogar ein Erfrischungsgetränk kaufen konnten. Die Hütte ist zwar nicht als Gaststube ausgezeichnet, aber es scheint sich doch jemand um das Wohl der Bergfreunde zu kümmern. Der Weg zum Gipfel beträgt ab hier nur noch 5-10 Minuten und dann befindet man sich auf 1645m Höhe.

Im Hintergrund liegt der Bodensee Wir haben bis hierher etwa 90 Minuten gebraucht und uns dennoch genügend Zeit für die schönen Ausblicke gelassen. Das Panorama, welches man hier oben geniessen kann, ist den Aufstieg alle Mal wert. Bei klarem Wetter hat man eine Sicht auf den Bodensee und an das dort anschliessende Bergpanorama mit Blick auf den Säntis, die Schesaplana und dort hinüber raus. Die Emser Hütte

Wir genossen die Aussicht bei einer 1-stündigen Pause und machten den Abstieg in Richtung Norden. Unser Ziel war die Emser Hütte (3), bei der wir uns ein eckeres Wellness-Getränk gönnen wollten. Zunächst war der Weg sehr flach und einfach. Doch unterwegs kamen wir an eine Stelle, die durch Seile gesichert ist und teilweise Steil hinunterführt. Dieses Stück ist wohl eher bei Regen und nassem Gestein mit grosser Vorsicht zu geniessen. Man sollte aber immer genügend Aufmerksamkeit haben und bei Kindern Obacht geben, wenn man an solche Streckenteile kommt.

Nach ein paar Minuten war dieses Stück dann auch gemeistert und dann eher wieder ein Spaziergang bis zur Emser Hütte. Wir brauchten etwa 50 Minuten vom Gipfel aus bis dort hin und freuten uns bei dem prächtigen Wetter auf unsere Erfrischung. Um 14 Uhr traten wir dann den restlichen halbstündigen Rückweg zum Parkplatz an und kehrten noch einmal in der Heumöser Stube (1) ein.

Hier ist die Wegstrecke als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.

Es war ein wunderschöner Tag und das Gebiet hat gehalten, was es versprochen hat.

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