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Hirschberg (19. Mai 2007)


Tour zum Hirschberg 2007 Das kleine Dörfchen Schönenbach (1025m) liegt im Bregenzerwald ca. 8 km von Bezau entfernt. Schönenbach ist das letzte Dörfchen in diesem Tal. Diekleine Gemeinde umfasst etwa 25 Häuser und ist nach allen Seiten von den Bergen eingeschlossen. Das bedeutet, dass es hier eine Vielzahl von Ausflugszielen gibt.
Die Anreise von Konstanz aus nahm etwa 1 Std. und 45 Minuten in Anspruch. Wir sind direkt über den Bödele-Pass gefahren um die schöne Landschaft zu geniessen. Nach der Ortschaft Bezau gelangt man dann auf eine Mautstraße, welche die einzige Verbindung nach Schönenbach darstellt.

Die Mautgebühr beträgt zwar 3 €, aber das Parken auf dem kleinen Parkplatz (1) am Ortseingang ist kostenlos. Wer sich über die Wandermöglichkeiten erkündigen möchte, sollte die 400m bis ins Dorf laufen und in der Ortsmitte (2) die Wegweiser mit den Wanderzeiten studieren.

Die Auswahl ist sehr vielseitig und umfasst sogar eine Route zu einem Wasserfall und einer Höhle (Schneckenloch-Höhle). Diese darf allerdings nur unter einer Führung betreten werden. Man sollte sich also vorher im Gemeindehaus über die Besichtigungsmöglichkeiten informieren. Unser Ausflugsziel an diesem Tag war der Hirschberg. Wir sind in der Ortsmitte rechts abgebogen und dann in Richtung Didamskopfgelaufen. Es ging zunächst ein paar Meter durch einen Wald bergauf, was den Puls gleich mal auf Touren brachte.

Dann gelangten wir auf einen Verbindungsweg, den die Einheimischen auch mit dem Auto befahren. Nach etwa 40 Minuten (1200m) trennen sich dann die Wege (3) und man kann sich zwischen zwei verschieden Routen zum Hirschberg (1834m) entscheiden. Die eine Route ist mit 2 Stunden ausgezeichnet und nur für erfahrene Wanderer empfohlen. Die andere Route ist mit 1,5 Stunden beschildert. Wir entschieden uns für die einfache Route liefen zunächst über eine Wiese hinauf in Richtung Hirschberg .

Da die Wiese zum Teil sehr hoch bewachsen ist, hatten wir Schwierigkeiten, die richtige Route zu finden. Wir trafen ogar auf einen Wanderer, der irgendwann umgekehrt ist, weil er nicht mehr wusste, wo er lang laufen sollte. Wir haben uns aber nicht entmutigen lassen und sind dennoch weitergelaufen. Nach etwa 10-15 Minuten sahen wir dann in itten auf der Wiese einen etwa 3 Meter großen Felsbrocken, auf dem endlich wieder ein Wegweiser aufgezeichnet war.

Von da an war es kein Problem mehr, die richtige Route zum Gipfel zu finden. Als Tipp kann ich hier nur erwähnen, dass man sich also sehr weit links auf der Wiese halten und nicht wie man vermuten würde, rechts in den leinen Wald hinein laufen sollte. Wenn man also auch dort zunächst die Route verloren hat, wird man sie auf jeden Fall auf der linken Seite wieder finden. Nach

etwa 1 Stunde gelangten wir dann zu einem Wegweiser (4) (1582m), der die Route zum Gipfel, und auch zur Bergstation Hirschberg anzeigt. Zum Gipfel sind es von hier noch etwa 30 Minuten und 250 Höhenmeter.

Die Bergstation liegt etwa auf gleicher Höhe und etwa 1 Stunde und 15 Minuten von hier entfernt. Der Aufstieg zum Gipfel (5) bedarf noch einmal ein gutes Auge, denn auch hier kann man sehr schnell vom Weg abkommen. Oben angekommen hat man in wirklich schönen Rundblick.

Der Didamskopf mit seinen 2090m Höhe ist der am Nächsten liegende Berg. Auf der anderen Talseite von Schönenbach liegt die Sien-Spitze mit etwa 1600m Höhe. Am Horizont in Richtung Nord-West ist wieder ein Blick auf den Bodensee möglich. Richtung Süd-West schaut man auf die Schweizer Alpen, die aufgrund der letzten Regentage noch mit einer weissen Schneedecke in der Sonne strahlen.

Unsere Pause brachen wir am Gipfelkreuz nach etwa 30 Minuten ab und machten uns dann auf der anderen Seite des Hirschbergs auf den Rückweg. (Gelbe Route) Auch hier lag noch ein wenig Schnee, was uns veranlasste etwas vorsichtiger und langsamer zu gehen. Nach etwa 100m hatten wir dann das absteigende Schneefeld hinter uns und wussten dann, warum diese Route nur für Geübte geeignet ist. Die Route verläuft hier sehr steil durch die Felsen und man tut gut daran, sich jeden Tritt zweimal zu überlegen.

Auch dieses Stück hatten wir dann nach etwa 30 Minuten gemeistert und kamen auf eine kleine Alm. Hier steht eine kleine Hütte eines Schafhirten, der sich auch gerade auf den Weg ins Tal gemacht hatte. Bis zu dem Wegweiser, wo sich die beiden Routen trennen, haben wir ca. 1,5 Stunden gebraucht und sind dann von da aus in weiteren 30 Minuten zurück ins Dorf gelaufen. Dort haben wir uns dann in der kleinen Gaststätte erfrischt und anschliessend den Heimweg angetreten.

Unterwegs gibt es übrigens viele Möglichkeiten sich mit Käse und frischer Milch einzudecken. Nach knapp 1 ¾ Stunden waren wir dann wieder daheim.

Hier ist die Wegstrecke als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.

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