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Wanderung zur Gruttenhütte am Wilden Kaiser am 25.08.2019


Wanderung zur Gruttenhütte am Wilden Kaiser am 25.08.2019Unsere dritte Wanderung während des diesjährigen Österreich-Urlaubs führt uns zum Wilden Kaiser. Wir fahren die Mautstraße für 4€ hinauf und parken an der Wochenbrunner Alm (1084 m). Bevor wir loslaufen, orientieren wir uns noch kurz auf der Karte. Hier gibt es reichlich Möglichkeiten für eine Wanderung. Es ist 9:00 Uhr und nebelig. Vom Wilden Kaiser ist nicht viel zu sehen, dennoch ist der Parkplatz bereits sehr gut gefüllt. Aufgrund des vielfältigen Wanderangebots wird es sich aber wohl gut verteilen.

Die Gruttenhütte (1620 m) ist unser heutiges Ziel. Wir wollen die Route 812 vorbei an der Gaudeamushütte (1260 m) laufen und dann an den Klettersteigen vorbei nach oben zur Gruttenhütte. Wir starten um 9:15 Uhr und laufen zunächst am Waldrand entlang auf einem breiten geteerten Weg. Dieser führt als Wirtschaftsweg zur Gaudeamushütte, welche wir nach 25 Minuten erreichen. Ausgezeichnet war der Weg hierher mit 35 Minuten. Ein Drittel der Höhenmeter haben wir bereits hier erledigt.

Ab hier wird der Aufstieg langsam mühsamer. Es geht auf einem schmalen Weg über einen kleinen Bach in den Wald hinein. Dort geht der Weg teilweise mit Tritthöhen von 40 cm steil hinauf. Auch wird es hier steiniger und man muss sich immer wieder orientieren, wo der Weg letztendlich lang läuft. Es verlaufen hier nämlich einige Wege parallel, die aber am Ende wohl alle wieder vereint werden. Verlaufen kann man sich hier ja nicht. In diesem Fall ist jeder Weg der Richtige.

Inzwischen erreichen wir die Klettersteige, welche auch schon durch einige Wanderer besiedelt sind. Das Wetter hat sich inzwischen wesentlich verbessert. Die Wolken haben sich verflüchtigt und die Sonne lässt ihre Wärme spüren. Aber das ist allemal besser, als trübes Wetter oder sogar Regen.

Wir sind jetzt ca. 1 Stunde unterwegs und kommen in den Bereich, wo auch für uns klettern angesagt ist. Es geht über Leitern und mit Hilfsmitteln wie Stahlseilen und Griffen an den steilen Felsen hinauf. Dann kommt wieder ein relativ einfaches Stück und schon sind wir an einem weiteren Klettersteig.

Hier heisst es Vorsicht und Blick nach oben, um eventuell herunterfallenden Steinen ausweichen zu können. Der Weg verläuft unmittelbar unterhalb des Einstiegs des Klettersteigs. Es macht also Sinn, sich mit den in der Wand befindlichen Leuten kurz abzustimmen um den Weg zu passieren.

Wir sind am Klettersteig vorbei und kommen nach etwa 100 m an das steilste Stück unserer Tour. Der Weg beginnt mit Holzstufen, die in den Schotter eingelassen sind. Ein Blick nach oben verät uns, dass wir auf der alternativen Strecke zum Klettersteig hinauf laufen müssen. Auf Schotter und Stufen arbeiten wir uns in der engen Schneise nach oben. Auch hier sind Stahlseile zum Festhalten an den Wänden befestigt.

Nachdem wir dann endlich oben angekommen sind, können wir auch schon bald die Hütte sehen. Sie ist noch ein wenig vom Nebel umhüllt und bereits stark besucht.

Es ist jetzt 11:00 Uhr und wir haben das Ziel erreicht. Hier oben bleibt uns jetzt genügend Zeit für eine ausgedehnte Mittagspause. Wir finden sogar noch einen freien Tisch auf der Terasse und geniessen die Sonne. Nach 1,5 Std beenden wir unsere Pause und beginnen unseren Abstieg auf dem Fahrweg. Dieser Weg ist wesentlich entspannter als die Kletterei zwischen den Felsen.

Als wir die Hütte verlassen, ziehen auch schon wieder ein paar Wolken auf und verdecken die Sonne. Unser Weg führt uns zunächst oberhalb vom Wald an den Felsen entlang und biegt dann unten in den Wald hinein. Bald erreichen wir den Ellmauer Steinkreis, den wir bereits von oben erkennen konnten. Etwa 1 Std. haben wir bis hierher gebraucht.

Der Ellmauer Steinkreis ist ein Energieplatz, den man auf jeden Fall für eine weiter Pause einplanen sollte. Hier sollte man sich gemütlich auf den Steinen niederlassen und in Ruhe die Energie der Berge und der Umgebung aufnehmen. Wir verweilen auch hier noch über 30 Minuten bevor wir dann die letzten Meter zur Wochenbrunner Alm antreten. Das letzte Stück des Rückweges nimmt noch einmal 15 Minuten in Anspruch und dann sind wir auch schon wieder am Ausgangspunkt.

Die Alm ist ein wahrer Besuchermagnet. Ideal für Familien mit kleinen Kindern. Der Spielplatz ist hier der Natur angepasst und erfreut jedes Kind. Die Eltern können sich derweil erfrischen und auch auf Liegestühlen entspannen. Viele Familien sind nur wegen der Alm hier oben, für uns war es der Startpunkt einer schönen Wanderung.

Weglänge: 6,9 km - Wegzeit: 3:15 Std Rundweg - Höhenmeter: 600


Hier ist die Strecke von der Tour zur Gruttenütte als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.


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