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Fürstensteig und Garsellikopf (03. September 2011)


Dichte Nebelfelder begleiten uns auf dem Weg von Konstanz nach Liechtenstein. Doch je näher und höher wir kommen, desto mehr setzt sich die Sonne durch. Um 09:15 Uhr treffen wir am Ausgangspunkt Gaflei (1488m) ein. Der Parkplatz

ist schon ziemlich gefüllt und wir ahnen schon, dass wir heute einigen Wanderern begegnen werden. Der Weg zum Fürstensteig beginnt mit leichtem Anstieg durch einen Wald und bietet morgens noch Schatten. Nach etwa 15 Minuten verlässt man dann den Wald und kommt an der steilen Felswand der Alpspitze (1943m) an. Der Weg ist komplett aus der Felswand herausgesprengt und recht gut zu laufen. Hier und da gibt es Stellen, bei denen man sich an denen zur Sicherung angebrachten Seilen festhalten kann. Bei Regen möchte man hier wohl ungern laufen.

Fürstensteig Wir brauchen vom Parkplatz aus bis zum Ende des Fürstensteigs etwa 1,25 Std. und geniessen oben die wunderbare Aussicht ins Rheintal. Das nächste Ziel, die Gafleispitz (2000m), ist auch schon in Sicht und wir laufen nicht alleine in diese Richtung. Wie erwartet, haben wohl einige Wanderer das gleiche Ziel gehabt. Inzwischen hat die Sonne schon den Gipfel erwärmt und wir machen des Öfteren eine kleine Trinkpause. Die Temperaturen steigen bis auf etwa 30° C an. Nach etwa 20 Minuten haben wir den Gafleispitz erreicht und machen uns auf dem Weg zum Kuegrat (2123m). Ein Blick auf den Gipfel lässt uns nicht schlecht staunen. Wir können etwa 30-40 Wanderer ausmachen, welche oben schon ihre Vesperpause verbringen. Auch direkt vor und hinter uns sind noch einige Leute unterwegs.

Kuehgrat Nach einer Gesamtzeit von 2,5 Std. stehen wir vor dem Gipfelkreuz des Kuegrat und sind mehr oder weniger gezwungen, gleich den nächsten Gipfel anzulaufen. Hier oben ist tatsächlich kein freier Platz mehr zum Rasten.

Wir trinken schnell noch etwas und gehen dann weiter zum 3. Gipfel, dem Garsellikopf (2105m). Die meisten Wanderer haben wohl auf dem Kuegrat ihr Ziel erreicht und somit können wir teilweise ohne "Verfolger" laufen. Ab und zu kommen uns aber auch ein paar Leute entgegen, welche die "Drei Schwestern" besucht haben oder bereits auf dem Rückweg vom Garsellikopf sind.

Das letzte Stück zum 3. Gipfel wird eine reine Klettertour. Unsere Stöcke sind hier eher hinderlich und somit machen wir den Rest ohne Stöcke. Das ganze Stück ist mit Seilen gesichert und man kann sich, wenn auch beschwerlich, hinauf ziehen. Die Abstände zwischen den Stufen sind teilweise recht groß und wir fragen uns, wie die älteren Leute (wir haben Wanderer, die weit über 70 Jahre alt waren, getroffen) diese Stellen überwinden.

Garsellikopf Nach 3 Stunden haben wir nun unser Tagesziel erreicht und sind uns einig, den Weg zu den "Drei Schwestern" ausfallen zu lassen. Die Sonne heizt uns inzwischen ganz schön ein und wir geniessen hier oben lieber das tolle Panorama. Nach einer halbstündigen Pause laufen wir wieder den gleichen Weg zurück und erreichen erneut den Gipfel des Kuegrat. Inzwischen hat sich hier das Feld gelichtet, aber wir hatten ja unsere Pause schon gemacht. Nun geht es weiter zum Gafleispitz und dort laufen wir auch noch kurz auf den Gipfel. Auf dem Hinweg hatten wir ihn aufgrund des Massenandrangs ausgelassen. Der Weg führt uns anschliessend wieder auf dem Grat zur Alpspitze und von dort aus den Fürstensteig hinab zum Parkplatz. Nach einer Gesamtzeit von 6,25 Std. endet dann unsere Tour und wir erfrischen uns noch in der Gaststätte Matu, in der Nähe des Parkplatzes, bevor wir den Heimweg antreten.

Hier ist die Wegstrecke als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.

Ein herrliches Panorama an einem sonnigen Tag war der Lohn für den Schweiß!

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