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Wanderung zum Lago de los Horcones im Parque Provincial Aconcagua / Argentinien am 14.12.2012


Tour zum Lago de los Horcones 2012 Während unseres familieren Aufenthaltes in Argentinien machen Ingrid und ich eine 7-tägige Rundfahrt durch die Provinzen San Luis, Mendoza, San Juan, La Rioja und Córdobas. In Mendoza besuchen wir einige Bodegas, unter anderen die berühmte Bodega Trapiche. Es wundert uns nicht, dass bei den argentinischen Temperaturen (im Dezember ist hier Hochsommer mit über 40 °C) der Rotwein hier mit 14° C serviert wird. Ich muss sagen, dass der Geschmack auch nicht darunter leidet und der Wein so viel besser zu geniessen ist.

Christo Redentor de los Andes

Bevor wir den Nationalpark Aconcagua besuchen, fahren wir noch zum Denkmal Cristo Redentor de los Andes an der chilenischen Grenze. Die 6 m hohe Christusfigur steht auf 3832 m Höhe und erinnert an die Lösung des Grenzkonfliktes von 1904 zwischen Argentinien und Chile. Die alten Grenzgebäude sind hier oben ebenfalls noch vorhanden. Hier waren wir bereits dem größten Berg von Amerika sehr nahe. Wir konnten ihn direkt auf der gegenüberliegenden Seite in etwa 20 km Entfernung sehen.

Eingang zum Nationalpark AconcaguaNach unserem kurzen Aufenthalt in Chile fahren wir wieder runter ins Tal und machen uns auf dem Weg zum Parque Provincial Aconcagua. Für die ca. 15 km benötigen wir etwa 20 Minuten. Vom Parkeingang führt dann noch eine etwa 1,5 km lange Straße bis zum Parkplatz. Bereits hier befindet man sich direkt zwischen den großen Bergmassiven, die über 4000 m hoch links und rechts hinausragen. Eine beeindruckend schöne Gegend ist das hier.
Wir stellen unser Auto auf dem Parkplatz ab und machen uns auf dem Weg zum Lago de los Horcones. Die Wege hier sind gut präpariert und ausgeschildert. An verschiedenen Stellen gibt es Informationstafeln über die Teilabschnitte in diesem Park. Ganz in der Ferne versteckt sich der Aconcagua hinter den Wolken. Sein ganzes

Der Aconcagua (6962 m)

Ausmaß ist nur zu erahnen. Aber man kann sehen, dass er sehr hoch sein muss. Amerikas höchster Berg bringt es auf genau 6962 m und ist damit fast ein 7-Tausender.

Wir sind schon bald an dem kleinen Lago angekommen und entdecken hier und da ein paar Tiere, die es in Europa so nicht zu sehen gibt. Die Feldhasen beispielsweise sind hier sicherlich doppelt so groß wie bei uns. Auch ein paar Vogelarten in ihren prächtigen Farben, haben wir bisher nicht zu Gesicht gekommen.
Auf unserem Weg weiter in Richtung Aconcagua kommen uns plötzlich in weiter Ferne ein paar Gauchos auf ihren Pferden entgegen. Auch sehen wir sehr viele mit Gepäck beladene Tiere ohne Reiter. Ganz im Hintergrund dann entdecken wir eine Gruppe von Bergsteigern, die auf dem Rückweg sind. Nach einer Weile sind sie dann auch auf unserem Weg angekomen und wir fragen sie nach ihrer Expedition. Sie waren bereits 2 Wochen unterwegs und mussten aufgrund schlechter Witterung ca. 400 m vor dem Gipfel abbrechen und umkehren. Jetzt freuen Sie sich erst einmal auf eine kräftige warme Mahlzeit und ein kühles Bier. An zweiter Stelle steht die Vorfreude auf eine erfrischende Dusche.
Wir begleiten die Gruppe bis zum Ende des Parks und verabschieden uns mit den besten Glückwünschen für den nächsten Versuch.

Dann machen wir uns auf den Weg weiter in Richtung San Juan.

Die kleine Tour war etwa 5 km lang. Aber es war ein sehr schönes Erlebnis auf einem anderen Kontinent.

Hier ist die Strecke vom Nationalpark Aconcagua als Google-Earth File. Einfach herunterladen oder anklicken. Viel Spaß beim Anschauen.


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