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Simulatorflug auf einem Airbus A320 am 12. August 2005


Einen Flug im Cockpit eines Airbus hatte ich ja schon erlebt, aber direkt im Cockpit zu sitzen und einen Flug zu simulieren, das war ich bis jetzt nur daheim vor meinem PC gewohnt. Es ist doch ein großer Unterschied, per Joystick und Tastatur ein Flugzeug zu manövrieren oder in einem naturgetreuen Cockpit zu sitzen und die Instrumente direkt zu bedienen.

Dieses Erlebnis verdanke ich meinen Kollegen der Fa. Ingun, die sich anlässlich meines 50sten Geburtstages diese Überraschung ausgedacht hatten. Das ganze Event fand in Dortmund, bei der SimuCom Dienstleistungs GmbH statt. Ein Pilot der Eurowings, Herr Kraft, (er fliegt derzeit Canadair Jet) erklärte uns in einem 45-minütigem Briefing die Grundlagen vom Fliegen und die Instrumente des A320. Mein Simulator-Kollege Wolfgang hatte sich dieses Event auch zu seinem Geburtstag schenken lassen. Er hatte sich

allerdings noch nicht soviel mit der Fliegerei beschäftigt und konnte die Erläuterungen von Herrn Kraft gut gebrauchen.
Nachdem Briefing machten wir noch eine kleine Kaffeepause und gingen dann in den Simulatorraum. Ich nahm als erster auf der linken Seite Platz und übernahm die Steuerung des Flugzeugs, während Wolfgang für den Schub, die Klappen und das Fahrwerk zuständig war.

Unser Airbus stand in München am Gate und wurde zurückgestoßen. Die Triebwerke wurden gestartet und dann ging es auch schon auf dem Taxiway zur Startbahn 8L. Wir bekamen Startfreigabe und Wolfgang drückte den Schubhebel ganz nach vorne. Bei etwa 170 Knoten hob dieMaschine ab und wir flogen einige Manöver, bevor wir dann in München einen Touchdown durchführten.

Nach diesem erfolgreichen Manöver ging es noch einmal auf FL 240. Nun wurde so langsam Zeit, die Landung auf der 8L vorzubereiten. Wir bekamen Landefreigabe in München und ich setzte den "Vogel" sanft und sicher auf. Die Stunde verging wie im Flug; vielleicht heißt es ja deshalb auch so (...wie im Flug).

Jetzt war wieder Zeit für eine Kaffeepause, bevor wir die Plätze tauschten. Wolfgang startete ebenfalls in München und flog über Kempten nach Friedrichshafen. Hier war sein Touchdown. Unser Flug ging über den Bodensee und Konstanz. Es kam mir hier alles so bekannt vor. Das nächste Ziel hieß Zürich Landebahn 16. Gemeinsam bereiteten wir uns auf die Landung vor und auch hier gelang es uns, den Airbus wieder heile auf den Boden zurückzubringen. Unser Chefpilot Herr Kraft war mit uns zufrieden.


Mein Dank gilt meinen Kollegen und Kolleginnen (i. a. R.):

Maria Backes, Suzette Jeschor, Armin Karl, Carolin Kreibich, Erhard und Gabi Mayer, Jürgen und Mariette Mayer, Thomas Wind


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