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Rundflug über die Südalpen Neuseelands am 16.01.2012


Eurocopter AS 350BA Ecureuil

Während unseres Neuseeland-Aufenthalts im Januar 2012, besuchten wir natürlich auch die Mt. Cook-Region auf der Südinsel. Wir hatten sehr häufig schlechtes Wetter und mussten einige Dinge umdisponieren. Als wir uns am 16. Januar 2012 auf den Weg in die kleine Ortschaft Fox Glacier, gleichnamig zu dem dort befindlichen Gletscher, machten war das Wetter sehr schön. Es war zunächst wolkenfrei, aber wie es in den Bergen so ist, wechselt es auch sehr schnell. Dort angekommen zogen auch schon die ersten Wolken herein.

Storch

Wir parkten unser Auto und wollten uns im i-Side nach den hiesigen Wandermöglichkeiten informieren. Auf der rechten Straßenseite sahen wir dann das Haus mit der Werbung für Helikopterflüge. Wir schauten und dort um und erkundigten uns rein interessehalber nach den Preisen. Je mehr wir darüber nachdachten, einen Rundflug zu buchen, desto größer wurde die Vorfreude auf einen Flug. Dann haben wir uns auch schnell entschlossen und die einmalige Chance wahrgenommen, Neuseelands Alpen von oben zu besichtigen. Die 500 € für 2 Plätze waren es uns wert.
Wir buchten also 2 Plätze und verbrachten ganz aufgeregt die 20 Minuten Wartezeit, bis uns der Shuttle-Bus zum 1,7 km entfernten Startplatz fuhr. Die Wettersituation mit den Wolken sollte uns bei der Sicht nicht beeinträchtigen, so die Aussage bei der Buchung. Das stellte sich nachher auch so raus.

Flugschule am Heli

Am Heli angekommen nahmen dann alle Platz, schnallten sich an und wurden mit Kopfhörern versorgt. Unser Pilot Richard stellte sich kurz vor und checkte die Sprachverbindungen.
Mit weiteren 3 Fluggästen starteten wir dann im ausgebuchten Helikopter in Richtung Süden über den Fluß um dann nach Osten zu den Gletschern zu gelangen. Es ging über das Waldgebiet und den Ausläufern durch die Wolken zu den Südalpen.

Cockpit der R22

Es dauerte nicht lange und wir flogen bereits auf den Franz-Josef Gletscher zu. Von hier oben konnte man das ganze Ausmaß der eisigen Landschaft sehr gut ausmachen. Richard zeigte uns wirklich alle sehenswerten Höhepunkte dieser Region und flog auch immer so nah heran, dass man sehr schöne Aufnahmen machen konnte. Seine Ortkenntnisse halfen uns, die Berge auch identifizieren zu können. Die Gletscherspalten sahen von hier oben so klein aus, aber man konnte sich gut vorstellen, dass es sich hier um Tiefen mit bis zu 100 m und mehr handelte. An einer Stelle konnten wir sogar das Abbrechen eines großen Eisblocks beobachten. Die risiege Menge stürzte in den ablaufenden Wasserstrom und lies das Wasser hoch aufspritzen. Dennoch schien uns hier die Klimasituation noch in Ordnung zu sein.

R22

Vorbei an den Minarets ging es zum Mt. Jervois. Hier ist auf 2630 m Höhe die Centinnial Hütte, in der man für 35 $ übernachten kann. Drei Bergleute waren gerade auf dem Weg dort hin. Die Gletscherseen und auch Lake Pukaki sehen faszinierend aus von hier oben. Die Farben sind wie gemalt. Dann geht es weiter am König der Berge vorbei, dem Mt. Cook. Er ist mit 3724 m der höchste Berg Neuseelands.

R22

Genau gegenüber setzt Richard dann zu Landung auf dem Eis an. Auf diesem Plateau machen alle Helikopter eine kurze Fotopause. Die Piloten machen Erinnerungsfotos mit dem Mt. Cook im Hintergrund für die Fluggäste und drucken dann dierekt die Bilder am Heli aus. Es ist auch genügend Zeit um selbst noch eigene Bilder zu "schiessen".
Dann geht es weiter zum Fox Glacier. Auf dem Gletscher können wir einige geführte Touren ausmachen. Die riesigen Wasserfälle von oben betrachtet, bieten einen herrlichen Anblick. Richard dreht noch einmal um den Wasserfall herum damit wir auch ein schönes Foto machen können und fliegt dann zurück zur Basis. Es geht wieder über das Flußbett in Richtung Norden und dann sind wir auch schon am Ende unseres 40-minütigen Fluges. Der hat sich allemal gelohnt. Was für ein Erlebnis!

Diese spontane Entscheidung hat uns ein unvergessliches Erlebnis beschert. Wer die Chance auf einen Rundflug in Neuseelands Südalpen hat, sollte nicht zögern.

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