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AERO Internationale Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt in FN vom 08. - 11. April 2010.


Formation Segelfliefer

Nach 2007 ist es nun das 2. Mal, dass ich die Fachmesse für allgemeine Luftfahrt in Friedrichshafen besuchte. Der erwartete Besucheransturm blieb an diesem Sonntag aus. Vielleicht lag es ja auch an den schlechten Wettervorhersagen, die sich allerdings nicht eingestellt hatten. Der angekündigte Regen blieb "Gott sei Dank" aus. Dennoch waren die Temperaturen nicht gerade einladend, sich für ca. 3 Stunden auf dem Aussengelände aufzuhalten und das fliegerischen Können der Piloten zu verfolgen. Nun ja, wer allerdings den Höhepunkt der Messe nicht verpassen wollte, der musste sich halt etwas wärmer anziehen. 

Bell Cobra THA-1F

Am Messegelände angekommen, gingen wir zunächst durch die Halle A6, in der sich die Helikopter präsentierten. Die erste Aufmerksamkeit schenkten wir der Bell Cobra THA-1F von den Flying Bulls. Dieser Kampfhubschrauber erinnert mich ein wenig an den Apache AH-64. Die kantige Front zeigt gewisse Gemeinsamkeiten.

Die verschiedenen Hubschraubermodelle beeindruckten mich schon sehr und riefen immer wieder die Erinnerung an meinen ersten Helikopterflug in Sitterdorf wach.

Ultralight von Storch

In der Halle gab es sehr viele kleine Hubschrauber zu sehen, die für den privaten Bereich geeignet sind. Die kleinen Gyrocopter lassen einen immer hoffen, dass man vielleicht doch noch die Möglichkeit besitzt, sich so ein "Teil" zu kaufen um dann denn Himmel geniessen zu können, wann immer man mag. Ein paar Hallen weiter standen dann die Ultralight-Flugzeuge. Hier beeindruckten mich Modelle wie die von Storch. Mit so einem Flugzeug könnte ich mir auch die

Freizeit vertrieben. Schade, dass ich mein "Kleingeld" vergessen hatte, sonst hätte ich mir gleich eines mitgenommen :-).
Auf dem Aussengelände standen ein paar sehr ansehnliche Business-Jets. Hier präsentierten unter anderem, Firmen wie Cessna, Embraer, Beechcraft und Pilatus ihre Flaggschiffe. Die Modelle liessen erahnen, wie wohl sich die Privatbesitzer während des Fluges in so einem Jet fühlen müssen.
Die Flugschau begann um ca. 13:00 Uhr mit ihrem Programm. Es wurden Formationsflüge in Segelflugzeugen, Kunstflüg in einer JAK-52, sowie in  Flugzeugen der aktuellen Zeit forgeführt. Die Extra 300, 330 sowie Extreme schoben sich in den Himmel und klammerten sich wie ein Hubschrauber, mit dem Propeller an den Wolken fest. Beeindrucken, welche Belastung hier auf das Treibwerk wirkt. Die Segelflieger zeigten eindrucksvoll, was man ohne Motor am Himmel anstellen kann. Auch Loopings sind hier an der Tagesordnung.

Ultralight von Storch

Der Redbull-Chef Mateschitz zeigte, wie man eine alte P-38 Lightning aus ihren Reserven lockt und glänzte mit der silbernen Lockheed am Himmel. Der bei der Bundeswehr bekannte wendige Hubschrauber BO-105 stellte ebenfalls sein Leistungsvermögen unter Beweis. Rollen, Sturzflug und Looping bescherte sein Pilot ohne den Zweifel aufkommen zu lassen, dass er weiss, wie man dieses Fluggerät bändigt.
Die Flugshow hielt was sie versprach. Alle Vorführenden erhielten ihren gebührenden Applaus und hatten ihn auch verdient. Hier konnte ich einmal mehr meinem Hobby nachgehen und wieder etwas mehr über die Fliegerei erfahren.

Für mich steht jetzt schon fest, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein werde.


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